Deutschen Teil geschafft, auf nach Belgien

Am vergangenen Wochenende starteten wir bei der Erlöserkirche Mirbach, eine der beiden Kirchen, die den Beinamen „Eifeldom“ tragen. Der Kalvarienberg bei Alendorf erinnert schon durch seine Vegetation an das Heilige Land. Eine gute Gelegenheit, den Kreuzweg zu beten.

Für die Nacht kamen wir unter im Kloster Maria Frieden der Trappistinnen bei Dahlem, welche ihren Lebensunterhalt mit Paramentenstickerei verdienen.

Sonntags ging es über den mit 690 m höchsten Berg der Nordeifel, welcher nach dem nahe gelegenen Naturdenkmal Weißer Stein benannt ist. Ausstellung und Café des „Wetterparks“ waren um diese Jahreszeit noch geschlossen, doch den 30 m hohen Aussichtsturm konnte man besteigen.

Nachdem wir alle Etappen wie geplant gut bewältigen konnten und auch kurz die belgische Seite streiften (siehe Planung), werden wir morgen, am Hochfest des Hl. Josef (wenn nicht Fastensonntag wäre), endgültig den deutschen Streckenabschnitt verlassen und das Hohe Venn durchqueren. Kurzentschlossene Mitpilger können sich um 9 Uhr am Ruitzhof einfinden. Der Ort geistlicher Einkehr wird an diesem Tag die Fischbach-Kapelle sein. Nächsten Samstag, am Hochfest der Verkündigung des Herrn, lässt uns die Vorsehung, so Gott will, in Banneux eintreffen. Gebetsanliegen für Belgien sollen insbesondere das Gebet für eine Abkehr des Landes von der Euthanasie und für die vollständige Aufklärung des Dutroux-Skandals sein.

2 Gedanken zu „Deutschen Teil geschafft, auf nach Belgien“

  1. Hallo Nikolaus,
    Wir waren vor 2 Jahren in Banneux- Anfang März- die Sanctuaires waren noch geschlossen -nur abends konnte man zum Rosenkranz gehen- dort waren vielleicht knapp 20 Pilger- man wurde persönlich angesprochen-bzw. angewiesen den Rosenkranz in der jeweiligen eigenen Sprache zu beten -ein als Neues Pfingsten verkleidetes babylonisches Kampfgewirr-( mit der gleichen Methode ist in Lourdes die abendliche Lichterprozession ruiniert worden).
    Unsere Unterkunft war das kleine Schlösschen Chaityfontaine. Darin befindet eine hauseigene sehr schöne Kapelle-die wir erst nach zwei Tagen entdeckten!-In etwa 2 km von Chaityfontaine entfernt Richtung Pepinster ist das kleinere Heiligtum Tancremont -eine winzige Kapelle in der in der aber manchmal die lateinische Messe zelebriert wird- wann muss man wohl an der Kapelle selber schauen.

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