Karfreitag und Osternacht in Brüssel

Zunächst die Karfreitagsliturgie, dann auch die Osternacht haben wir mit den Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem in Brüssel gefeiert. Es war sehr feierlich. Ich glaube, es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich eine Osternacht in der unverkürzten Form gefeiert habe. Es gab 7 Lesungen aus dem alten Testament. 3 Erwachsenen wurde Taufe und Firmung gespendet. Die Liturgie hat 3 Stunden gedauert, alles auf Französisch. Aber weil man den Ablauf kennt, weiß man auch ohne Sprachkenntnisse, was gerade geschieht. Am Ostersonntagmorgen wurden wir zum Frühstück mit der Gemeinschaft eingeladen. Dabei durften wir mitten unter den Ordensschwestern sitzen. Das war eine für klausurierte Ordensgemeinschaften außerordentlich freundliche Geste uns gegenüber. Und für uns war es eine neue Erfahrung, eine Mahlzeit im Schweigen einzunehmen. Das erfordert nämlich eine besondere Aufmerksamkeit den Tischgenossen gegenüber.